Trag direkt deinen Schnitt ein, oder rechne ihn Fach für Fach nach — mit optionaler Gewichtung nach Haupt-/Nebenfach bzw. LK/GK.
Praktisch, wenn du deinen Schnitt nicht auswendig weißt oder ihn noch einmal nachrechnen willst — der Rechner leitet ihn dann aus den einzelnen Fächern her.
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Rechenbeispiel auf Basis deiner eigenen Annahme. Keine Prognose.
Der Zeugnisdurchschnitt ist die Summe aller Einzelnoten geteilt durch die Anzahl der Fächer. Bei sechs Fächern mit den Noten 2, 3, 2, 1, 3 und 4 ergibt das (2+3+2+1+3+4) ÷ 6 = 15 ÷ 6 = 2,5. Diese einfache Rechnung reicht für die meisten Zeugnisse in der Sekundarstufe I.
In der Oberstufe wird oft in Punkten statt in Noten bewertet — auf einer Skala von 0 bis 15 statt von 1 bis 6, wobei 15 die beste und 0 die schlechteste Punktzahl ist. Der Rechner oben lässt sich per Umschalter auf diese Skala stellen; der Durchschnitt wird dann als Punktzahl ausgegeben, nicht als Schulnote, weil beide Skalen nicht 1:1 ineinander umrechenbar sind.
Manche Schulen gewichten Fächer unterschiedlich: Hauptfächer wie Deutsch, Mathematik und die erste Fremdsprache zählen dann doppelt, Nebenfächer einfach. Aus den obigen sechs Noten würde eine Gewichtung mit drei Hauptfächern (2, 3, 2 doppelt) und drei Nebenfächern (1, 3, 4 einfach) einen anderen Schnitt ergeben: (2×2 + 3×2 + 2×2 + 1 + 3 + 4) ÷ (2+2+2+1+1+1) = 22 ÷ 9 ≈ 2,44 — spürbar besser als der ungewichtete Schnitt von 2,5, weil die guten Hauptfachnoten stärker durchschlagen. In der Oberstufe heißt dieselbe Unterscheidung meist LK und GK (Leistungs- und Grundkurs) statt Haupt- und Nebenfach — deshalb wechselt die Beschriftung hier automatisch, sobald du auf die Punkte-Skala umstellst. Ob überhaupt gewichtet wird und mit welchem Faktor, legt die Zeugnis- bzw. Prüfungsordnung der jeweiligen Schule oder des Bundeslandes fest — es ist keine bundesweit einheitliche Regel.
Ein häufiges Missverständnis: Der Notendurchschnitt wird für das Zeugnis meist nicht gerundet ausgewiesen, sondern mit ein oder zwei Nachkommastellen — anders als die Einzelnote in einer Klassenarbeit, die als ganze Zahl (ggf. mit Tendenz + oder −) erscheint. Ein Schnitt von 2,5 ist also ein eigenständiges Ergebnis und keine Rundung auf 2 oder 3.
Zwei Wege führen zum Ergebnis: Wer seinen Schnitt schon kennt, trägt ihn direkt ein — schneller geht's nicht. Wer sich nicht sicher ist oder ihn nachrechnen will, wechselt auf „Fach für Fach" und trägt jedes Fach einzeln ein; der Rechner leitet den Schnitt daraus her, sodass sich ein direkt eingetragener Wert damit auch gegenprüfen lässt.
Wer wissen will, wie stark einzelne Rechtschreib- und Grammatikfehler eine Note in Deutsch oder einer Fremdsprache tatsächlich drücken, findet die Herleitung im Abschnitt „Was kostet dich Sprache?" oben — als Rechenbeispiel mit einer selbst gewählten Annahme, nicht als Behauptung.
Schreibfit liest deine korrigierte Arbeit und zeigt dir, welche Muster hinter deinen Fehlern stecken — statt nur die Punkte zu zählen.