Zehn Wörter und Fälle, an denen fast alle scheitern. Tipp die richtige Schreibweise an: Du bekommst sofort die Auflösung und einen Merksatz, der hängenbleibt. Kein Login, keine Daten. Das Set wechselt jeden Tag, komm morgen für zehn frische Fallen wieder.
Heutiges Set: …
Zu jeder Falle gibt es den Grund: Herkunft, Ersatzprobe oder Eselsbrücke. Genau so erklärt auch Schreibfit jeden Fehler: nachvollziehbar, nicht per Black-Box.
Diese Challenge nutzt bekannte Klassiker. In Schreibfit kommen die Aufgaben aus deiner gescannten Klausur: exakt die Fehler, die dich Punkte kosten.
Teil dein Ergebnis und fordere Freunde heraus. Über Rechtschreibung wird viel gelästert, hier macht sie Spaß.
Die Challenge oben spielt mit fiesen Einzelwörtern. Hier sind die zehn Fehler-Typen, die in Klassenarbeiten am häufigsten angestrichen werden. Dazu die Regel, die dich davor rettet.
Lässt sich das Wort durch „dieses", „jenes" oder „welches" ersetzen, schreibst du „das" — sonst „dass". Beispiel: „Das Buch, das (= welches) du liest." Aber: „Ich weiß, dass du liest."
Zwischen Haupt- und Nebensatz steht immer ein Komma — besonders vor „dass", „weil", „obwohl" und vor Relativsätzen. Beispiel: „Ich bleibe zu Hause, weil es regnet."
Steht ein Artikel oder Pronomen davor, wird aus dem Verb oder Adjektiv ein Nomen — und das schreibt man groß: „das Lesen", „beim Schwimmen", „etwas Schönes".
„seid" ist die Verbform von „sein" (ihr seid), „seit" gibt einen Zeitpunkt an. Merksatz: „Seit Montag seid ihr ein Team."
Nach kurzem, betontem Vokal folgt ein Doppelkonsonant, nach langem nicht: „kommen" vs. „kamen", „Stadt" vs. „Staat".
„zurzeit" (= im Moment) schreibt man zusammen, „zur Zeit Goethes" getrennt. Viele Wortpaare ändern getrennt oder zusammen ihre Bedeutung — im Zweifel hilft die Sinnprobe.
„wieder" heißt „noch einmal", „wider" heißt „gegen": „wiederkommen", aber „widersprechen". Wer sich das merkt, hat den Fehler endgültig besiegt.
„end-" nur, wenn es wirklich um ein Ende geht: „endgültig", „endlich". Sonst „ent-": „entdecken", „entscheiden". „Entgültig" gibt es nicht.
Die Höflichkeitsanrede „Sie/Ihnen/Ihr" wird immer großgeschrieben. „du/dir/dein" schreibt man klein — nur in Briefen und Nachrichten darf es auch groß sein.
„tot" ist das Adjektiv (er ist tot), „der Tod" das Nomen. In Zusammensetzungen: „todmüde" (vom Nomen), aber „sich totlachen" (vom Adjektiv).