Block I (deine Kurse) und Block II (deine Prüfungen) — wähle 4 oder 5 Prüfungsfächer, je nachdem, was bei dir gilt.
Die Anzahl eingebrachter Kurse (meist 32–40, je nach Bundesland) verändert die Block-I-Punktzahl nicht — sie wird immer auf 40 Kurse hochgerechnet. Entscheidend ist allein dein Punkteschnitt.
Wähle eine Annahme, um ein Rechenbeispiel zu sehen.
Modellrechnung, keine Notenprognose. Der Abzug gilt in der Regel nur für schriftliche Arbeiten und nicht in jedem Fach. Länder und Schulen regeln ihn verschieden, maßgeblich ist deine Schule.
Gerechnet wird nur Block II, und nur mit den schriftlichen Prüfungen (der Rechner nimmt an, dass der Abzug die ersten Prüfungsfächer von oben trifft, höchstens bis 15 Punkte je Fach): In mündlichen Prüfungen gibt es diesen Abzug nicht. Die Klausuren in Block I enthalten ihn zwar auch, ihr Anteil lässt sich aber nicht allgemein angeben, deshalb fehlen sie hier. In Deutsch und den Fremdsprachen entfällt der Abzug meist, weil die Sprache dort schon in der Bewertung steckt.
Der Abzug gilt für die anderen schriftlichen Fächer. In Deutsch zählt die Sprache im Sprachteil der Note: Dafür gibt es unten den Block Deutsch: Was kostet dich Sprache in der Note?. Rechne Deutsch nicht zusätzlich hier ein.
Die Abiturdurchschnittsnote setzt sich aus zwei Blöcken zusammen, die am Ende zu einer gemeinsamen Gesamtpunktzahl zwischen 300 und 900 Punkten verrechnet werden.
Block I fasst deine Leistungen aus der Qualifikationsphase zusammen — je nach Bundesland zwischen 32 und 40 eingebrachte Kurse. Damit unterschiedliche Kurszahlen nicht zu unterschiedlichen Maximalpunktzahlen führen, wird der Punkteschnitt deiner Kurse immer auf 40 Kurse hochgerechnet: Block-I-Punkte = Punkteschnitt × 40. Bei einem Schnitt von 10 Punkten ergibt das 400 von maximal 600 Punkten.
Block II sind deine Abiturprüfungen — je nach Bundesland 4 oder 5 Prüfungsfächer, mittlerweile sind 5 verbreiteter. Damit Block II in beiden Fällen maximal 300 Punkte ergibt, ändert sich nur der Gewichtungsfaktor: Bei 5 Prüfungsfächern zählt jedes Ergebnis (0 bis 15 Punkte) vierfach — Summe × 4, macht maximal 5 × 15 × 4 = 300 Punkte. Bei 4 Prüfungsfächern zählt jedes Ergebnis fünffach — Summe × 5, macht maximal 4 × 15 × 5 = 300 Punkte. Der Rechner oben stellt beide Varianten bereit.
Aus der Summe beider Blöcke (Block I + Block II, 300 bis 900 Punkte) ergibt sich die Note nach der Umrechnung der Kultusministerkonferenz: Note = 5 2/3 − Gesamtpunktzahl ÷ 180. Das Ergebnis wird nach der ersten Nachkommastelle abgeschnitten, nicht gerundet. Ab 823 Punkten ergibt das Note 1,0, bei 600 Punkten Note 2,3 und bei 300 Punkten (Minimum zum Bestehen) Note 4,0. Diese Umrechnung gilt unabhängig davon, ob Block II aus 4 oder 5 Prüfungsfächern zusammengesetzt wurde.
Manche Bundesländer verwenden zusätzlich abweichende Details — etwa eine besondere Lernleistung als zusätzliches Element oder andere Einbringungsregeln. Das Grundprinzip (zwei Blöcke, Gesamtpunktzahl 300–900, dieselbe Notenformel) bleibt dabei meist gleich; die genauen Einbringungs- und Bestehensregeln — etwa Mindestpunktzahlen in einzelnen Fächern — regelt jedes Bundesland zusätzlich. Verbindlich ist immer die Prüfungsordnung deiner Schule bzw. deines Bundeslandes.
Schreibfit liest deine korrigierte Arbeit und zeigt dir, welche Muster hinter deinen Fehlern stecken — statt nur die Punkte zu zählen.